1. Wie werden Ziele und Zielgruppe geklärt?
Ein seriöser Projektstart beginnt mit Fragen zum Geschäftsmodell, zu Kunden, Angeboten und gewünschten Ergebnissen. Ohne diese Grundlage bleibt Design Geschmacksfrage. Die Agentur sollte erklären können, wie Erkenntnisse in Seitenstruktur, Inhalte und Handlungsaufforderungen einfließen.
Fragen Sie auch, welche Informationen und Entscheidungen Ihr Team liefern muss. Klare Verantwortlichkeiten verhindern unnötige Wartezeiten.
2. Welche Leistungen sind im Angebot enthalten?
Konzept, Design, Entwicklung, Texte, Bilder, SEO-Basis, Formulare, Datenschutz-Konfiguration, Tests und Veröffentlichung sind eigenständige Leistungen. Ein Vergleich funktioniert nur, wenn Umfang und Annahmen sichtbar sind.
Korrekturschleifen, zusätzliche Seitentypen und spätere Änderungen sollten ebenfalls geregelt sein.
- Individuelles Design oder angepasstes Template?
- Wer erstellt und pflegt Inhalte?
- Sind Mobilansicht und Barrierearmut eingeplant?
- Welche Lizenzen und laufenden Kosten entstehen?
- Wie werden Abnahme und Fehlerkorrektur geregelt?
3. Wem gehören Zugänge und Ergebnisse?
Domain, Hosting, Analytics, Shop und weitere Dienste sollten auf das Unternehmen registriert oder transparent zugänglich sein. Nutzungsrechte für Design, Texte, Bilder und Code müssen zum geplanten Einsatz passen.
Eine gute Dokumentation erleichtert spätere Betreuung und verhindert unnötige Abhängigkeit. Fragen Sie, wie Zugangsdaten sicher übergeben und Änderungen nachvollzogen werden.
4. Wie sehen Betreuung und Erfolgskontrolle aus?
Nach dem Launch entstehen Updates, neue Inhalte und technische Fragen. Klären Sie Reaktionszeiten, Wartungsumfang, Backups und Abrechnung. SEO und Conversion sollten anhand sinnvoller Ziele weiterentwickelt werden.
Referenzen sind hilfreich, wenn sie vergleichbare Aufgaben zeigen. Noch wichtiger ist, ob Vorgehen, Kommunikation und Verantwortlichkeiten zu Ihrem Unternehmen passen.
Kurz beantwortet
Häufige Fragen
Wie viele Agenturangebote sollte man vergleichen?
Zwei bis vier vergleichbare Angebote reichen häufig, wenn Ziel und Leistungsumfang klar beschrieben sind. Entscheidend ist die Qualität der Rückfragen, nicht die Menge der Angebote.
Ist die günstigste Webdesign-Agentur die beste Wahl?
Nicht automatisch. Fehlende Leistungen, unklare Rechte oder laufende Zusatzkosten können ein günstiges Angebot später verteuern. Nutzen und Gesamtumfang sollten gemeinsam bewertet werden.